Literatur – Neuzugänge 10/2019

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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich im September es nicht mehr geschafft habe euch den zweiten Teil meiner Bücher- bzw. Hörbücher Neuzugänge zu zeigen, hole ich es nach. Einige Bücher habe ich schon gelesen und rezensiert. Es sind wieder sehr viele lesenswerte Bücher dabei

“Mein magisches Heim” von Erika Feldmann ist ein Rezensionsexemplar und wurde von mir bereits hier rezensiert.

“Herbstbunt” von Thomas Gottschalk ist auch bereits von mir hier rezensiert worden und ein Rezensionsexemplar.

“Das geteilte Herz” von Birgit Schöntal hat mir gefallen. Würde ich das Buch rezensieren, dann würde es von mir 4 Sterne bekommen.

“Die Farbe des Goldes” von Deana Zinßmeister habe ich gelesen und bald folgt die Rezension.

Von Anne Sanders habe ich noch nichts gelesen und deshalb habe ich mir aus der Bücherei die zwei Bänder “Wild at Heart” ausgeliehen.

Das neueste Buch “Das Honigmädchen” von Claudia Winter habe ich mir auch aus der Bücherei ausgeliehen.

Von Anne Barns habe ich bereits einige Bücher gelesen und da wollte ich “Bratapfel am Meer” unbedingt lesen.

“Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre” von Maria Nikolai stand auf meine Wunschliste, nachdem mir das erste Band gefallen hat. Herzlichen Dank an den Penguin Verlag! Rezension folgt …

“Im Land der Apfelblüten” von Harmony Verna hat mir sehr gut gefallen

“Das Weingut – Tage des Schicksals” von Marie Lacrosse stand auf der Wunschliste, nachdem mir Band 1 und 2 gelesen habe und diese lesenswert fand.

Dann habe ich mir beim Schmökerbox eine Buchbox bestellt und der Inhalt gefällt mir ausgesprochen gut… da werde ich mich gerne weiter überraschen lassen! “Der Gesang der Flusskrebse” von Delia Owens will ich auch unbedingt lesen und dieses Wochenende ist der ideale Zeitpunkt … da fahre ich mit meine Weiberroas-Mädels nach Österreich

“Der Kinderzug” von Michaela Küpper hat mich sehr bewegt und nachdenklich hinterlassen. Rezension folgt…

Wir sind große Muskeltiere geworden und deshalb haben wir uns über das Hörbuch “Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder” von Ute Krause sehr gefreut. Die Rezension findet ihr hier.

“Das Weihnachtslied” von Angelika Schwarzhuber habe ich mir aus der Bücherei ausgeliehen und bereits hier rezensiert.

Der diesjährige Diözesankurs in Passau (27. – 28. September 2019) organisiert von Sankt Michaelsbund (München und Passau) war wie jedes Jahr ein Highlight für unser Büchereiteam! Aus dem gesamten Bistum Passau waren Büchereien vertreten. In den zwei Tagen war einiges geboten: Interessante Infos sowie Vorträge, tolle Buchvorstellungen, gelungenes Abendprogramm, eine Autorenlesung und vor allem gute, anregende Gespräche mit Kolleginnen aus den anderen Büchereien. Habe mich sehr gefreut Frau Karl zu treffen und natürlich habe ich mir ihr neues Buch “Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen” signieren lassen.

Welches Buch würdet ihr auch gerne lesen? Freue mich auch auf Lesetipps von euch … bei Martina bin ich immer fündig 😉

Schönes Wochenende und ganz liebe Grüße

Daniela

 

Rezension – Ute Krause – Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder

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Die Muskeltiere Picandou, Gruyère, Pomme de Terre und Bertram von Backenbart haben sich in einem Hamburger Feinkostgeschäft zu einer Wohngemeinschaft gefunden.

Gerda Fröhlich und Margarete verkaufen in den Feinkostgeschäft selbst gemachte Kekse, Schokopralinen und Marmeladen. In der Weihnachtszeit ist natürlich in Frau Fröhlichs Laden einiges los. Die Muskeltiere richten sich gemütlich ein, einzig der Mäuserich Picandou ist unglücklich, da aus Frau Fröhlichs Laden weihnachtliche Musik schallt. Bertram erzählt ihnen die Weihnachtsgeschichte und die Muskeltiere freuen sich auf die prallgefüllten Müllsäcke aus dem Laden. Gruyère schleicht sich in den Laden und beobachtet ein kleines Mädchen, die jeden Tag in den Laden kommt, aber nie was kauft. Plötzlich stellen Gerda und Margarete fest, dass aus dem Laden Süßigkeiten sowie Geld verschwinden. Sie verdächtigen das kleine Mädchen Lotte. Die Muskeltiere werden zu Detektiven und stellen den richtigen Dieb. Dabei erhalten sie Unterstützung von der Hamsterdame Suzette.

Die neue Geschichte rund um die Muskeltiere haben wir sehnsüchtig erwartet und haben uns über das Hörbuch sehr gefreut. Auch dieses Mal kann Andreas Fröhlich in seiner Rolle als Sprecher voll überzeugen, er verleiht den Muskeltieren einen eigenen Klang, einen eigenen Charakter.

Die Autorin Ute Krause hat eine wunderbare Kinderbuchreihe geschaffen, „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ kann man sehr gut ohne Vorkenntnisse hören. Sie verarbeitet in ihren Geschichten kindgerecht wichtige Themen wie Freundschaft, Gemeinschaft und Familie, vermittelt aber Werte, wie Hilfsbereitschaft oder das man nicht stehlen darf und bei Fehler um Verzeihung bitten muss.

Die Charaktere haben uns wieder gut gefallen, besonders Pomme de Terre und Bertram.

Wir sind große Muskeltiere-Fans geworden und können das nächste Abenteuer der Freunde kaum erwarten. Bis dahin werden wir das Hörbuch noch öfter hören und zusätzlich das Buch aus der Bücherei ausleihen, denn die Illustrationen von Ute Krause sind einfach zauberhaft.

„Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ bekommen von uns verdiente 5 Sterne und wir sprechen eine klare Hörempfehlung aus.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal und cbj audio für das Rezensionsexemplar!

Rezension – Thomas Gottschalk – Herbstbunt

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Heyne Kurzbeschreibung:

Forever young? Immer lief alles glatt in seinem Leben. Warum sollte sich daran etwas ändern, bloß weil Thomas Gottschalk eines Tages 60 wurde? Für die Figur gibt’s die Mayr-Kur, und Workouts gibt’s für die Fitness. Doch in der zweiten Hälfte der Sechziger wird es unerwartet rumpelig: Der Oberschenkelmuskel gibt den Geist auf; das Haus brennt ab; und nach über 40 Jahren Ehe ist das Zusammenbleiben plötzlich nicht mehr selbstverständlich…
Thomas Gottschalk erzählt vom Älterwerden – nachdenklich, mit viel Humor und großer Offenheit. Seine Botschaft? Optimistisch!

»Ich im Kampf gegen die Vergreisung. Das ist meine letzte große Herausforderung. Ich werde sie bewältigen – top, die Wette gilt!« Thomas Gottschalk


Meine Meinung:

Ich werde jetzt nicht schreiben, dass ich mit Thomas Gottschalk groß geworden bin. „Wetten, dass…?“ habe ich mit meiner Familie aber oft geschaut und bei den Wetten mitgefiebert. Schon damals fand ich Thomas Gottschalk sympathisch und jetzt noch mehr, seitdem er bei „Gottschalk liest“ mit seinen Gästen über Bücher diskutiert.

Das Cover und die Gestaltung finde ich sehr gelungen.

Der Aufbau des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Die Kapitel des Buches sind alle nach Poptiteln benannt. Kein Wunder, da Musik immer wieder eine Rolle in seinem Leben spielt.

Seine Biografie liest sich leicht und flüssig, ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Thomas Gottschalk gewährt den Lesern ehrliche und persönliche Einblicke in seine Privatsphäre. Seine Gedanken kamen bei mir authentisch rüber.

Er spricht über seine Gesundheit, über das Älterwerden, über seine Familie inklusive Ahnenforschung, aber auch über gesellschaftspolitische Themen. Viele Themen die Gottschalk anspricht, bewegen mich auch.

Fazit:
Herbstbunt ist eine unterhaltsame und lockere Autobiografie. Thomas Gottschalk plaudert über sein Leben und sein Alltag, bewahrt aber seine Privatsphäre, was ich sehr gut finde! Er ist ein wunderbarer und äußert charmanter Geschichtenerzähler. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension – Angelika Schwarzhuber – Das Weihnachtslied

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Von Angelika Schwarzhuber habe ich schon einige Bücher gelesen und durfte sie vor einigen Jahren beim Passauer Diözesankurs von Sankt Michaelsbund, wo viele Büchereien vertreten sind, persönlich kennenlernen.

Ihr neues Buch „Das Weihnachtslied“ habe ich mir aus unserer Gemeindebücherei, die ich ehrenamtlich leite, ausgeliehen.

Die Zwillinge Mia und Valerie wurden getrennt, als sie 12 Jahre alt waren.

Mia ist mit dem Vater Albert in Prien am Chiemsee geblieben, die Mutter Olivia ist mit Valerie nach New York gezogen.

Nach der Trennung der Eltern, hatten die Schwestern den Kontakt irgendwann abgebrochen.

Viele Jahre später ist Mia Musiklehrerin und Chorleiterin an einem privaten Gymnasium. Neben ihrer Arbeit, kümmert sie sich zusammen mit der Pflegerin Alma um ihren an Alzheimer erkrankten Vater.

In New York arbeitet Valerie in der Firma ihres Stiefvaters Anthony.

Als der Vater überraschend stirbt, reist Valerie nach Bayern.

Die Annährung der Schwestern ist nicht leicht, sie machen sich gegenseitig Vorwürfe…

„Und egal, wie sehr sie sich entzweit hatten, offenbar gab es da immer noch ein unsichtbares Band aus der Vergangenheit, das die Zwillingsschwerstern in dieser schwierigen Stunde zusammenhielt.“ – Zitat Seite 226

Ob sich die Schwestern verzeihen können und was es mit dem Weihnachtslied auf sich hat … das müsst ihr selber lesen …


Meine Meinung:
Was für ein emotionaler Roman! Ich war absolut gefesselt von der Geschichte, konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Angelika Schwarzhuber hat einen leichten, flüssigen und emotionalen Schreibstil. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart machten die Geschichte der Zwillinge sehr spannend.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von Mia und Valerie, ich konnte mir jeden einzelnen Charakter und die Ortschaften bildlich vorstellen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet.

Mia ist meine Lieblingsprotagonistin. Für Valerie hatte ich ab und zu ambivalente Gefühle, konnte ihr Benehmen nicht immer verstehen. Habe mit den Zwillingen gefühlt, getrauert und es war schön, den beiden beim Annähern so nah zu sein.

Alma, Sebastian, Daniel und Anthony sind mir ans Herz gewachsen. Die Chormitglieder sind liebenswert und halten zusammen… beim Konzert wird dem Leser die Weihnachtsstimmung gekonnt vermittelt.

Die Mutter Olivia konnte ich nicht leiden, wie kann eine Mutter nur so handeln… bei Oma Kate kann ich nur den Kopf schütteln.

Es ist nicht nur eine Weihnachts- oder Liebesgeschichte, sondern auch eine stimmige, berührende Familiengeschichte. Ich gestehe, ich habe ein paar Tränen vergossen…

Besonders schön finde ich, dass sich die Geschichte auch um Musik dreht.
Das wunderbare Weihnachtslied könnt ihr auf der Website von Angelika Schwarzhuber finden bzw. hören.

Fazit:
„Das Weihnachtslied“ hat mir schöne Lesestunden beschert. Angelika Schwarzhuber erzählt eine großartige, tief berührende und spannende Familiengeschichte. Ein schönes Cover, das Weihnachtslied und die Rezepte im Anhang des Buches vervollständigen den wunderbaren Roman. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.