Rezension – Luca Di Flavio – Der Junge, der Träume schenkte

*Werbung, aber selber gekauft *

Das Buch beginnt mit einer klassischen Einwanderergeschichte.

Später jedoch ist es eine wunderbare Erzählung über das Leben (mit Höhen und menschliche Abgründe), sowie über Hoffnung und Liebe.

Die junge Italienerin Cetta flieht mit ihrem Sohn und wandert nach Amerika aus.

Cettas Traum von einer besseren Zukunft für sich und ihr Kind, weicht schnell der Realität der Stadt New York Anfang der 20-er Jahre. Eine schlimme Zeit, in der es keine Rolle spielte aus welcher Sozialschicht man stammte.

Christmas (der, eigentlich Natale heißt) muss sich als Einwanderer Kind in Amerika durchbeißen. Am Ende gelingt es ihm doch noch alles, was sich seine Mutter Cetta für ihn erträumt hat.

„Der Junge, der Träume schenkte“ ist flüssig zu lesen, die Zeitsprünge störten meinen Lesefluss überhaupt nicht.

Es ist eine spannende, aber leider brutal realistische Geschichte. Obwohl ich wirklich nicht zartbesaitet bin, waren mir manche Gewaltszenen oder die teilweise anspruchslose Sprache doch zu viel…

Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, vielschichtig und interessant, ebenso die Handlungsplätze. Manche Charaktere (Cetta und Sal) habe ich ins Herz geschlossen, andere wiederum habe ich verabscheut!

Fazit: Der Junge, der Träume schenkte” hat mich berührt, deswegen vergebe ich 3,5 Sterne.


Demnächst lese ich Di Flavios Buch „Als das Leben unser Träume fand“.

2 Kommentare

  1. Mit unseren heutigen Wertvorstellungen erscheinen viele Dinge von früher brutal, aber sie waren leider Realität. Ich persönlich finde es gut, wenn in Büchern und Filmen diese rauhe und brutale Seite gezeigt wird, denn nur so kann ich mir ein wirkliches Bild der Zeit machen und am Ende dankbar sein, dies nicht erleben zu müssen.
    LG und ein schönes WE Gundi

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